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N24 Nachrichten

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Aktuell
Beim traditionellen Neujahrsfrühschoppen der SPD-Frammersbach hat die
Gemeinderatsfraktion eine aktuelle Personalentscheidung bekannt gegeben:
Norbert Friedel übergibt ab Januar 2012 die Fraktionsführung an Christian Holzemer,
bleibt aber als Stellvertreter weiter mitten im Geschehen. Christian Holzemer
bedankt sich im Namen des Ortsvereins herzlich für das Engagement Norbert Friedels.
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Stellungnahme zum Haushalt der Marktgemeinde Frammersbach 2011

Wirtschaftliche Situation

Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise haben unsere Einnahmen nur

gering belastet. Unsere Haupteinnahmen, Einkommens- und Gewerbesteuer

sind, gegenüber den Vorjahren, fast gleich geblieben. Dies spricht eindeutig

für unsere wirtschaftliche Stärke. Diese Stärke ermöglicht uns die

Jugendarbeit mit Jugendzentrum und Sozialpädagogen auf einem hohen

Standard und auch die Städtepartnerschaften am Leben zu erhalten.

Bedingt durch unsere gute Ausgangslage verringert sich allerdings

die Schlüsselzuweisung vom Land gegenüber dem Vorjahr um 300.000,00 €.

Während wir unsere Hausaufgaben erledigen, sorgt der Staat immer wieder

durch Einsparungen und zusätzliche Aufgabenübertragungen für unliebsame

Begleiterscheinungen, die es zu meistern gilt.

Zukunftsperspektiven

Mit dem Zusammenschluss der Werbegemeinschaft und des Verkehrsvereins

in die FraMag ist ein großer Wurf gelungen. Die SPD-Fraktion bedankt sich

bei allen Mitbürgern, die hierzu beigetragen haben. Die Genossenschaft

ist natürlich kein Selbstläufer. Nur wenn es gelingt, die Kaufkraft  des

Umlandes anzuziehen, können wir unser Zentrum (z.B. durch neue Geschäfte)

wieder mehr beleben. Jeder Bürger kann hierzu beitragen, indem er seine

Ideen mit einbringt und durch seine Mitgliedschaft eine finanzielle

Unterstützung leistet.

Der Marktgemeinderat hat durch seine Entscheidungen im Stadtumbau

(Marktplatzgestaltung, Einbahnring und Wiedekind-Areal) wesentliche

Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen. Der Städtebauliche

Ideenwettbewerb „Wiedekind-Areal“ kann als Erfolg bezeichnet werden.

Die Grundkonzeption einer Altenpflegeeinrichtung mit betreutem Wohnen,

einem Gebäudekomplex für Ärzte und Dienstleistungen, einer Mehrzweckhalle

und einem Lebensmittelmarkt wird von den meisten Bürgern begrüßt und

für richtig empfunden. Wenn das Lärmgutachten vorliegt, ist die bauliche

Anordnung nochmals zu überprüfen und festzulegen. Die notwendigen Mittel sind

bereits im Finanzplan vorgesehen. Das Projekt muss mit Nachdruck

vorangetrieben werden. Der Siegerplan aus dem Architektenwettbewerb

für das Wiedekind-Areal sieht an recht zentral gelegener Stelle eine

Mehrzweckhalle vor. Eine solche Halle wird von einigen Vereinen

gefordert. Vor der konkreten Planung muss allerdings eine detaillierte

Bedarfsanalyse durchgeführt und die Zukunft der TUS-Halle geklärt werden.

Man darf nicht die Augen davor verschließen, dass der demographische

Wandel und die geänderten Lebensbedingungen in unserem Ort in

den Vereinen nicht ohne Auswirkungen bleibt. Die Abnahme der Einwohnerzahl

führt zu geringeren Mitgliederzahlen. Die Zusammenarbeit zwischen den

Vereinen sollte auch abseits der Großveranstaltungen zur

Selbstverständlichkeit werden. Sinnvoll erscheint die Bildung eines Vereinsrings.

Frammersbach hat zwei Hallen und Habichsthal ein Dorfgemeinschaftshaus. Wir

sind der Meinung, dass eine zusätzliche Halle im Ortszentrum aus finanzieller

Sicht, gerade im Hinblick auf die Folgekosten, nicht vertretbar ist. Die künftige

Mehrzweckhalle muss die vorhandene TUS-Halle ersetzen, die Interessen

von Sport und Kultur in einer Halle vereint werden. Ein Vereinsring zusammen

mit der politischen Gemeinde und der FraMaG könnte die Halle so vermarkten,

dass die ungedeckten Kosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben. Zusätzlich

muss man versuchen die Investoren der Pflegeeinrichtungen und dem betreuten

Wohnen in die Finanzierung miteinzubeziehen.

Ab dem neuen Schuljahr wird unsere Hauptschule in eine Mittelschule umgewandelt.

Durch die Kooperation mit Lohr ist ein vielfältiges Angebot an Kursen möglich.

Es ist durch entsprechende Sanierungsmaßnahmen unbedingt erforderlich

(z.B. WC-Anlagen) die bauliche Substanz der Schule zu verbessern.

Bauliche Maßnahmen

In der Gemeinde sind zur Zeit viel Baumaßnahmen im Gange. Auch kurz- bis

mittelfristig wird sich diese Situation durch die hohen Investitionen nicht

verändern.

Folgende größere Baumaßnahmen befinden sich in der Ausführung oder Planung:

• Sicherung der Wasserversorgung: die Rinderbachquelle sollte erhalten

bleiben und als

 Hauptversorgung des Schwimmbades weiter verwendet werden. Die

Möglichkeit einer Noteinspeisung ins Hauptnetz ist zu prüfen.

• Rathausumbau

• Wiedekind-Areal: es ist unter Einbeziehung des Rathauses ein Energiekonzept

 zu erstellen.

• Fertigstellung des Korn- und Hirtenweges

• Ausbau der Dorfstraße

• Sanierung bzw. teilweiser Neubau des Feuerwehrgerätehauses Habichsthal

• Innerörtliche Radwegsicherheit (Verbindung Hinderdorf / Mehrlichweg)

• Weitere Verschönerung und Sicherung der Friedhöfe (Bau von Urnengräbern)

• Anbindung des Gewerbegebietes (Kreisverkehr bei Zufahrt Gründle):

 diese Anbindung bringt eine große Entlastung für die Anwohner am

 Ortseingang und am Langen Acker, da der Zulieferverkehr schon vor

 der Wohnbebauung ins Gewerbegebiet geleitet wird und entschärft eine

 große Gefahrenstellen.

• Einbahnring Ortsmitte: mit der Gestaltung des Umgriffs um den

 Einbahnring und der Freifläche hinter dem Rathaus sollten auch kleinere

 Verschönerungsmaßnahmen mit Hilfe der Anlieger durchgeführt werden.

• Ausbau der Breitbandverbindungen: wegen der zusätzlichen Strahlenbelastung

 ist vom Installieren eines zusätzlichen Mobilfunkmastes in der Ortsmitte

 abzusehen. Stattdessen sollte ein leistungsfähigeres Glasfasernetz für

 eine schnelle Internetverbindung in Frammersbach und Habichsthal aufgebaut

 werden.

• Sanierung der Trinkwasserversorgung und Abwasserkanäle

• Naturerlebnispfad unterhalb des Schwimmbads

Alle Baumaßnahmen müssen immer wieder überprüft, und unter größtmöglicher

Kostenoptimierung durchgeführt werden. Bei den Ausarbeitungen der Planer

u. Architekten muss der Gemeinderat noch effektiver eingebunden werden.

Es darf an dem Bürger nicht vorbei geplant werden.

Aufgrund der großen Anzahl von Baumaßnahmen, die nicht nur aus der

reinen Bautätigkeit bestehen sondern auch von einer Vielzahl von

Vorschriften und Verträgen begleitet werden, und den damit verbunden

hohen Investitionen macht sich die SPD-Fraktion Gedanken

über die Zukunft der Verwaltung. Mit Hinblick auf ein Absehbares

Ausscheiden des Geschäftsführenden Beamten Burkhard Geiger wegen

Altersteilzeit und der Überlastung des technischen Bauamtsleiters

Klaus Schwab muss im Gemeinderat schon jetzt über die Neuverteilung

der Aufgabenbereiche diskutiert werden.

Es werden immer mehr Aufgabenbereiche von den übergeordneten Behörden

auf die Gemeinden übertragen. Wo man früher noch unterstützt wurde,

muss heute vieles von der Gemeinde selbst erledigt werden.

Burkhard Geiger kann Aufgrund seiner Fähigkeiten und seiner 44-jährigen

Erfahrung vieles abdecken was ein zukünftiger Geschäftsführer

wahrscheinlich nicht mehr leisten kann. Da nicht mit einer Abnahme der

Arbeitsbelastung zu rechnen ist, muss über die zukünftige Besetzung des

Geschäftsführenden Beamten und über eine Aufgabenteilung nachgedacht

werden.

Bedanken möchte ich mich im Namen der Fraktion bei allen Mitarbeiterinnen

Mitarbeitern der Gemeinde für Ihre geleistete Arbeit und den ehrenamtlich

Tätigen für Ihren unermüdlichen Einsatz.

Abschließend stellen wir noch fest, dass sich die Marktgemeinde auf dem

richten Weg befindet und keine Angst vor der Zukunft haben muss.

Die Fraktion der SPD stimmt dem Haushalt 2011 zu.

Frammersbach, 11.04.2011   Norbert Friedel (Fraktionsvorsitzender)

 

Am 09.12.2010 haben SPD-Ortsvorsitzender, Christian Holzemer und SPD-Fraktionsvorsitzender, Norbert Friedel bei einem Pressegespräch die Schwerpunkte des Diskussionspapiers "Frammersbach ist l(i)ebenswert!" vorgestellt. Der SPD-Ortsverband hat es sich zum Ziel gesetzt mit möglichst vielen Frammersbachern - vor allem auch Bürger außerhalb des SPD-Ortsvereins - über die Entwicklung unserer Heimatgemeinde in den kommenden Jahren du diskutieren.
Nur ein enges Zusammenspiel zwischen den Bürgern und den politischen Entscheidungsträgern gewährleistet eine von allen akzeptierte Weiterentwicklung Frammersbachs. Gerade die SPD sollte nah am Bürger sein und die Anregungen und Ideen aufnehmen. Deswegen wird der SPD-Ortsverein Frammersbach 2011 einen Arbeitskreis ins Leben rufen, der die Entwicklung begleitet. Die Ergebnisse lassen wir dann über unsere Gemeinderäte in den Frammersbacher Gemeinderat einfließen und versuchen dort Mehrheiten für die konkrete Umsetzung zu erreichen.

Termine für die einzelnen Treffen werden auf unserer Homepage, im Amtsblatt und in der lokalen Presse veröffentlicht. Wir freuen uns auf die aktive Zusammenarbeit und laden alle Frammersbacher ein, uns auf diesem Weg zu begleiten!
Wir stellen ihnen hier unsere fünf Gemeinderäte der Wahlperiode 2008-2014 vor.

 

56_Holzemer_Christian_1.jpgChristian Holzemer

Fraktionsvorsitzender
Jugendbeauftragter
Haupt- und Finanzausschuss
Ferien- und Sofortausschuss
Aufsichtsrat FRAMAG
Arbeitskreis Ortszentrum


NorbertFriedel_1_2.jpgNorbert Friedel

stellv. Fraktionsvorsitzender
Fremdwassersanierung
Bau- und Umweltausschuss
Abwasserverband



NorbertAnderlohr_1.jpgNorbert Anderlohr

2. Bürgermeister
Umlegungsausschuss
Jagdgenossenschaft


52_Mill_Tino_1.jpg Tino MillBau- und Umweltausschuss
Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur
Rechnungsprüfungsausschuss
Arbeitskreis Breitbandausbau
Feuerwehrkommandant 
Passbild_Silvia_2__1.jpgSilvia Häuser
Haupt- und Finanzausschuss
Kindergartenbauausschuss
Schulverband

Aktuelle Termine

 


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